art school paintings
Christian Gailer
Diploma Winter 2024/2025 – Painting Department, Angewandte
Die Diplom-Präsentation art school paintings entfaltet sich als ein temporales Interregnum zwischen Bild und Nicht-Bild, in dem die malerische Form in einem unaufhörlichen Prozess der Selbstdekonstruktion und Rekombination das Bildverständnis als vollends transitorische Entität überführt. Die Malerei wird als dynamische Manifestation von Zerfall und Emergenz begriffen, in der das Bild nicht länger als statische Referenz existiert, sondern als performative Spannung zwischen Subjekt und Objekt, Form und Anti-Form. Jedes Werk ist ein transzendentaler Akt der Unvollständigkeit, der die Betrachtenden in eine hermeneutische Aporie führt, in der Bedeutung nicht finalisierbar bleibt. Das Bild existiert hier als offenes System, dessen Potential für Bedeutung und Form sich der finalen Bestimmung verweigert.
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